MILLER ANDERSON, TEN YEARS AFTER,MITCH RYDER, 5.9.08, St. Veit/Glan


Ein Blues event der Sonderklasse war da von Burgevent angekündigt, nämlich MILLER ANDERSON, TEN YEARS AFTER und MITCH RYDER an einem Abend – da muß man einfach hin!

Leider war es unmöglich rechtzeitig in Graz weg zu kommen und so habe ich MILLER ANDERSON leider nicht live on stage erlebt. Schade, sein Album Bluesheart ist nämlich einsame Spitze und Anwesende haben ein super Konzert bestätigt.

Gerade rechtzeitig zu TEN YEARS AFTER angekommen, war nicht viel Zeit sich umzusehen. Ziemlich pünktlich ging es los mit Working On The Road. Von RIC LEE drums, LEO LYONS bass, CHICK CHURCHILL keys und JOE GOOCH guit. und voc. kam gleich eine geballte Ladung erdiger Energie von der Bühne, die nicht nur meine müden Knochen munter machte. Wie schon vor 5 Monaten wußte ich nicht, wem ich zuerst auf die Finger schauen sollte. Das set hat sich zwar nicht wesentlich verändert aber diese kurzen, intensiven soli aller bandmembers gemeinsam mit dem typischen TEN YEARS AFTER sound lassen einen kaum Zeit für Pausen. Ein knisternder Spätsommerabend der mit Big Black 45, Love Like A Man und vielen anderen mehrere highlights hatte. I´d Love To Change The World fasziniert mich immer wieder, ein song mit Tempowechsel, viel Gefühl und power und dann diese besondere Atmosphäre im Burghof.... Ein Traum! Wieder viel zu schnell vorbei und daran werde ich mich wohl nie gewöhnen. Während dem Umbau für MITCH RYDER gaben T.Y.A. noch bereitwillig Autogramme.

Unglaublich aber wahr – ziemlich kurzfristig konnte MITCH RYDER als Ersatz für Spooky Tooth verpflichtet werden. Ein wohlklingender Name in der Welt des Blues und in unseren Breiten fast ein Mythos weil er sich so selten blicken läßt. Mit einer Berliner Begleitband und seiner unvergleichlichen Stimme bot der Mann mit Hut und dunkler Brille songs wie True Love, Red Scar Eyes, Long Hard Road und viele mehr. Seine Version von Heart Of Stone ist einfach atemberaubend und wo nimmt er nur diese Töne her? Erdig und kraftvoll, vom Feinsten eben. Die Stimmung war richtig prickelnd und kurz nach Mitternacht war der Zauber vorbei. Erst jetzt bemerkte ich wie müde ich wirklich war.. ....



Fotos

I. S.