THE SWEET gibt es immer noch und sie sind nicht nur auf vielen Oldie Festivals zu Gast - nein - sie sind sehr oft auch solo auf Tour. So sind sie mir auch am liebsten denn da haben sie mehr Spielzeit und müssen sich nicht auf ihre zahlreichen Hits beschränken.

Seit einigen Monaten haben sie einen neuen Sänger nämlich Peter Lincoln, ex Sailor. Ich konnte mir nicht vorstellen, daß er zu SWEET passt aber ich wurde schlichtweg eines Besseren belehrt. Bandleader Andy Scott an der Gitarre mit der Sirenenüberstimme hat mit Peter Lincoln als Leadsänger und am Bass einen sehr guten Griff getan. Das übrige Line up mit Steve Grant(guit., keys., voc.) und Bruce Bisland(drums) blieb unverändert. Die Chemie stimmt und mit dem opener Hellraiser war gleich alles klar - der Saal kochte. Party war angesagt mit vielen Hits, teilweise als Medley und auf Grund vieler Fananfragen gab es mit songs aus dem Sweet Fanny Adams Album auch noch ein paar extra Zuckerl. Mittendrin gedachte Andy Scott auch der bereits verstorbenen bandmembers Brian und Mick. Außerdem meinte er, daß er bereits in einem Alter sei wo man Veränderungen haßt. Er hatte nämlich erfahren, daß es das Planet Music in der jetzigen Form nicht mehr geben wird wenn er mit seinen SWEET wiederkommt aber damit müssen wir wohl alle klarkommen. Anyway - Love Is Like Oxygen war natürlich auch im set, schön heavy mit einem kurzen Zwischenstop bei einer Strophe Let It Be gesungen von Steve Grant und allen anderen Partygästen. Danach kamen Action, Blockbuster und mein Favorit Fox On The Run - Vollgas bis zum letzten Ton von Ballroom Blitz, ihrer letzten Zugabe.

Ein heißer Abend - herzlichen Dank!

PICS

I.S.