URIAH HEEP & MANFRED MANN, 19. Dez. 2009, Salzburg, Gusswerk


 

Letzte URIAH HEEP show 2009, noch dazu an einem Samstag und mit MANFRED MANN, also auf nach Salzburg!

Wetterbedingt etwas später dran hatte ich kaum noch Zeit mich während der letzten songs von support Mickey Monroe nach vorne durch zu arbeiten. Es gab einige technische Probleme und so schaffte ich es doch noch bis in die 4. Reihe.

Wake The Sleeper war wie immer der opener und die Herren starteten durch als gäbe es kein morgen. Es durfte auch in Salzburg gestaunt werden ob der Präzision und Begeisterung on stage. Mit dem Klassiker Return To Fantasy  hatten die Herren die etwa 1200 fans schon im Griff. Super Stimmung, guter sound ,  spitzen Licht und MICK BOX  und Co waren kaum zu bremsen. Der Viererblock mit Sunrise, Rain, Free Me und Free an’ Easy  verursachte erst  angenehme Gänsehaut und dann begeistertes Mitsingen ohne Rücksicht auf den Nachbarn. Bei Gypsy konnte man diverse soli genießen und TREVOR BOLDER (bass), PHIL LANZON (keys) und MICK BOX (guit.) wechselten sich ab. RUSSELL  GILBROOK (drums) schien sie mit seinem unglaublichen drive noch mehr anzuspornen. BERNIE SHAW bewies nicht nur bei July Morning Kraft und immenses Stimmvolumen. Easy Livin’ und als Zugabe Lady In Black und der Zauber war vorbei. Verglichen mit den Austria gigs vor einem Monat war es ein verkürztes set  aber dafür sehr intensiv. Danke an URIAH HEEP samt crew für unglaubliche  4O Jahre unvergesslicher Musik wovon ich zumindest 25 ziemlich hautnah miterleben durfte.

Nach kurzer Pause kam der  zweite Hauptact des Abends – MANFRED MANN’S EARTHBAND. Im Sommer hatte ich sie zuletzt gesehen aber inzwischen hat Sänger NOEL MC CALLA die Band aus mir unbekannten Gründen verlassen. Mittlerweile in die erste Reihe gelangt konnte ich nun in aller Ruhe MICK ROGERS an der Gitarre ganz genau auf die Finger sehen. Es war eigentlich kein song auf Anhieb zu erkennen denn die Einleitungen und Übergänge waren meistens soli entweder von MANFRED MANN am keyboard  oder von Mr. ROGERS. Jede Menge Ideen und Spielereien von den beiden und so wurden Klassiker wie  Blinded By The Light,   Don’t Kill It Carol  oder Father  Of Day zu einem Erlebnis. Bei der Zugabe Mighty Quinn waren sogar ein paar Takte von `Smoke  und `Do Wah Diddy...’ zu hören....Vermisst habe ich eigentlich nur den Redemption Song und der neue Sänger PETER COX, der sich mit MICK ROGERS am Mikro abwechselte wirkte zwar noch etwas nervös und unsicher aber er schaffte das Programm recht gut.

Danke für diesen echt schönen Abend an beide Bands. Spätestens im Sommer beim Legends of Rock Festival gibt es ein Wiedersehen und ich freu mich schon darauf!

 

I.S.