Letzte URIAH HEEP show
2009, noch dazu an einem Samstag und mit MANFRED MANN, also auf nach Salzburg!
Wetterbedingt etwas
später dran hatte ich kaum noch Zeit mich während der letzten songs von support
Mickey Monroe nach vorne durch zu arbeiten. Es gab einige technische Probleme
und so schaffte ich es doch noch bis in die 4. Reihe.
Wake The Sleeper war wie
immer der opener und die Herren starteten durch als gäbe es kein morgen. Es
durfte auch in Salzburg gestaunt werden ob der Präzision und Begeisterung on
stage. Mit dem Klassiker Return To Fantasy
hatten die Herren die etwa 1200 fans schon im Griff. Super Stimmung,
guter sound , spitzen Licht und MICK BOX und Co waren kaum zu bremsen. Der Viererblock
mit Sunrise, Rain, Free Me und Free an’ Easy
verursachte erst angenehme
Gänsehaut und dann begeistertes Mitsingen ohne Rücksicht auf den Nachbarn. Bei
Gypsy konnte man diverse soli genießen und TREVOR BOLDER (bass), PHIL LANZON
(keys) und MICK BOX (guit.) wechselten sich ab. RUSSELL GILBROOK (drums) schien sie mit seinem
unglaublichen drive noch mehr anzuspornen. BERNIE SHAW bewies nicht nur bei
July Morning Kraft und immenses Stimmvolumen. Easy Livin’ und als Zugabe Lady
In Black und der Zauber war vorbei. Verglichen mit den Austria gigs vor einem
Monat war es ein verkürztes set aber
dafür sehr intensiv. Danke an URIAH HEEP samt crew für unglaubliche 4O Jahre unvergesslicher Musik wovon ich
zumindest 25 ziemlich hautnah miterleben durfte.
Nach kurzer Pause kam
der zweite Hauptact des Abends – MANFRED
MANN’S EARTHBAND. Im Sommer hatte ich sie zuletzt gesehen aber inzwischen hat
Sänger NOEL MC CALLA die Band aus mir unbekannten Gründen verlassen. Mittlerweile
in die erste Reihe gelangt konnte ich nun in aller Ruhe MICK ROGERS an der
Gitarre ganz genau auf die Finger sehen. Es war eigentlich kein song auf Anhieb
zu erkennen denn die Einleitungen und Übergänge waren meistens soli entweder
von MANFRED MANN am keyboard oder von
Mr. ROGERS. Jede Menge Ideen und Spielereien von den beiden und so wurden
Klassiker wie Blinded By The Light, Don’t Kill It Carol oder Father
Of Day zu einem Erlebnis. Bei der Zugabe Mighty Quinn waren sogar ein paar
Takte von `Smoke’ und `Do Wah Diddy...’
zu hören....Vermisst habe ich eigentlich nur den Redemption Song und der neue
Sänger PETER COX, der sich mit MICK ROGERS am Mikro abwechselte wirkte zwar
noch etwas nervös und unsicher aber er schaffte das Programm recht gut.
Danke für diesen echt
schönen Abend an beide Bands. Spätestens im Sommer beim Legends of Rock
Festival gibt es ein Wiedersehen und ich freu mich schon darauf!
I.S.